Abschied unserer Pfarramtssekretärin – Würdigung eines außergewöhnlichen Dienstes

Über acht Jahre lang hat Frau Edith Kast als Pfarramts – Sekretärin in unserer Gemeinde sehr segensreich gewirkt.
Wie vielen Menschen ist sie in diesen Jahren begegnet, wie viele Telefonate hat sie geführt, Mails beantwortet, Besprechungen arrangiert, Gruppen und Kreise koordiniert…. Letzteres war manchmal schwierig, weil so viele Veranstaltungen unterzubringen waren an einem Ort – dem Pfarrsaal -, von dem man sagen musste: Sie hatten kaum Platz in der Herberge. Und wenn unsere Räume zu klein waren, fand sie andere.
Sie wusste immer eine Adresse, brachte Menschen miteinander in Verbindung, bewegte nicht nur Papier – das auch und sehr vorzüglich -, es ging ihr um wesentlich mehr.
Das Wichtigste war ihr, dass das Evangelium, die frohe Botschaft von Jesus Christus, den Menschen auf einladende Weise begegnet. Dem war alles Tun und Handeln untergeordnet. Das spürte man ihr ab. Deshalb kamen die Menschen gerne zu ihr, hatten großes Vertrauen in sie.
Zu keinen Zeiten machte sie Dienst nach Vorschrift; sie tat immer mehr als man erwarten konnte. Wir nahmen es dankbar an.
Edith Kast war immer freundlich, loyal, diskret, kompetent, entgegenkommend, animierend.
Wo sie war, hatte man Lust, mitzumachen. Das lag nicht nur an ihrem Tun, sondern auch an der Atmosphäre, die sie entscheidend mit prägte.
Das Evangelium ist nicht nur eine klare Botschaft, es schafft auch Raum um uns und in uns. Edith Kast hat das eindrucksvoll und begeisternd vorgelebt.
Liebe Edith,
vielen Dank für diese Jahre erfolgreicher, fröhlicher, harmonischer und bereichernder Zusammenarbeit.
Wir lassen Dich nur schweren Herzens ziehen, wünschen Dir aber alles Gute und Gottes Segen für Deinen Start am HdB in Ulm. Deine weite Seele wird auch dort Raum schaffen, der für Menschen wichtig ist.
Ich grüße Dich mit einem Psalmwort:
„Du stellst meine Füße auf weiten Raum…(Ps 31, 9)“.
Dies gilt für Dich auch in Zukunft, wo auch immer, ob in Ulm oder – wenn auch in anderer Funktion – in unserer Kirchengemeinde.

Der Kirchengemeinderat der Jakobuskirche und Pfr. A. Büchler

 

 

Liebe Gemeindeglieder,

die passenden Worte zum Abschied zu finden ist nie ganz einfach.
Ich darf auf acht Jahre als Pfarramtssekretärin in der Jakobuskirchengemeinde am Hochsträß Ulm zurückblicken, in der ich auch selbst Gemeindeglied bin, und mich darüber glücklich schätzen. Für diese bereichernde Zeit im Pfarramt und für alle ehrenamtliche Unterstützung, die ich in und bei meiner Arbeit als Pfarramtssekretärin aus der Gemeinde erfahren durfte, möchte ich mich sehr herzlich bei Ihnen allen bedanken.
Mein ganz besonderer Dank gilt dabei Pfarrer Alfred Büchler und seiner Frau Anne für die segensreiche, gemeinsame Zeit und Eurem wohltuenden Frohsinn. Danke auch meiner lieben Kollegin Anette Focken, mit der ich acht Jahre lang ohne Probleme einen Schreibtisch geteilt habe, Danke an unsere Mesnerin Brigitte Mayer für alle Verlässlichkeit und allem Mitdenken in den Gottesdiensten. Wir waren ein gutes Team! Außerdem einen herzlichen Dank an den ganzen Kirchengemeinderat. Wir hatten ein vertrauensvolles und fröhliches Miteinander, wodurch ich mich bei meiner Arbeit immer sehr wohl gefühlt habe.
Obwohl der Abschied etwas traurig stimmt, freue ich mich jetzt auf meine neue Aufgabe im Haus der Begegnung in Ulm. Es ist ja auch kein ganzer Abschied. Denn mit Sicherheit werden wir uns in Gottesdiensten oder in unseren neuen Gemeinderäumen wieder treffen. Oder wir sehen uns im Haus der Begegnung? Wo auch immer sich unsere Wege kreuzen – ich freue mich auf Sie.

Mit dem Lied von Werner Arthur Hoffmann
ER ist der Weg auf dem ich reise…
ER ist bei mir, wenn ich erwache,
und was ich tu, ist seine Sache,
weil ER für mich die Weichen stellt..

sage ich Adieu und grüße Sie herzlich

Edith Kast