Neues Gemeindehaus - Interview und Bilder zum Stand der Bauarbeiten

Andreas Bauer, Vorsitzender des Bauausschusses, stellt sich im Interview mit Claudia Schildknecht einigen brennenden Fragen.

Es hat sich einiges getan auf der Baustelle des neuen Gemeindehauses, trotz Coronakrise.
Mir ist beim Betreten der Baustelle sofort positiv ins Auge gestochen, dass bereits Bodenfliesen verlegt sind. Andreas, wie ist der genaue Stand, was ist in den vergangenen Wochen passiert, was wurde gemacht, was man vielleicht nicht auf den ersten Blick erkennen kann?

Außen ist das Gebäude, wie man sieht ja fast fertig bis auf den Vorplatz und die Außenanlagen, die wir teilweise in Eigenleistung realisieren wollen.
Innen wurde nach der Rohinstallation von Elektro und Heizung/Sanitär der Grundputz, der Estrich, und die Fliesen eingebaut. Aktuell werden im Obergeschoss die Trockenbauwände vervollständigt, die Schallschutzisolierung eingebaut und die Deckenabhängung vorbereitet.

Wie geht es jetzt weiter? Was steht als nächstes an?
Nach Fertigstellung des Innenausbaus sind dann Treppe, Türen, die mobile Trennwand und die Wandoberflächen (Deckputz und Maler) an der Reihe. Als letztes kommt der Parkettboden im Saal und die Einbaumöbel in Küche, Saal und Foyer. Wir sind mit den unterschiedlichen, voneinander abhängenden Gewerken in dieser Zeit immer wieder auf die Verfügbarkeit der Handwerker angewiesen und hoffen, dass wir jetzt nach Lockerung der Corona-Maßnahmen wieder Tritt fassen und zügiger vorwärts kommen.

Und die Fertigstellung, für wann ist die geplant?
Wir feilen schon am Einweihungsfest…

Das ist eine gute Frage und ich lag mit meinen Prognosen schon mehrfach daneben. Unser Ziel seitens des Kirchengemeinderats ist auf jeden Fall eine Fertigstellung des Gebäudes noch in diesem Jahr. Ich selbst halte einen Einweihungstermin im November für realistisch und setze alles daran, dass wir das erreichen.

In erster Linie ist das Gemeindehaus natürlich für die Gemeindearbeit, d.h. unsere eigenen Gruppen und Kreise gedacht. Mir ist zu Ohren gekommen, dass eine Nutzung auch durch andere, beispielsweise dem Kindergarten, möglich sein wird. Ist das richtig? Was ist hier geplant?
Das ist richtig, wir wollten vor allem Raum für unsere eigene Gemeindearbeit schaffen und z.B. eine Vermietung an Dritte sehr stark in Grenzen halten. Aber nachdem der evangelische Kindergarten zu unserer Gemeinde gehört, war natürlich dessen Nutzungsmöglichkeit von vorherein geplant. Auch Überlegungen ob andere Nutzer im öffentlichen Interesse, etwa die Grundschule in Covid19-Zeiten Zugang haben wurde bereits diskutiert. Schlussendlich entscheidet darüber der Kirchengemeinderat, wenn das Haus fertig ist.